Newsletter    Facebook    Twitter    Google+    Presse    Partner    Karriere    Suchen    Sitemap    Kontakt    Impressum  
   Krisennavigator 
®
15. Jahrgang (2012) - Ausgabe 5 (Mai) - ISSN 1619-2389
Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Krisennavigator
Mit freundlicher Unterstützung
der Deutschen Gesellschaft für
Krisenmanagement (DGfKM) e.V.

und der Partnerunternehmen:

| Mehr |

| Mehr |

| Mehr |

| Mehr |
 
 

"Phönix aus der Asche" –
Die Konsequenzen aus dem Brandunglück
am Düsseldorfer Flughafen

von Torsten Hiermann

Überblick

Am 11. April 1996 verloren 16 Menschen bei einem Großbrand am Düsseldorfer
Flughafen ihr Leben. Sehr schnell tauchten Vorwürfe und Gerüchte über
angebliche Mängel am Flughafengebäude auf. Die zur Zeit des Brands vorhandene Kommunikationsstruktur der Betreibergesellschaft war mit der Krisensituation überfordert. Außerdem benötigten Faktenrecherche und Ursachenforschung ihre Zeit. In den Medien kamen daher – anstelle des Flughafenbetreibers – vor allem Externe zu Wort.

Nach dem Brandunglück folgten der Flughafenneubau, die Teilprivatisierung
der Flughafengesellschaft und der Aufbau einer neuen Corporate Identity. Der
Krisenfall wirkte außerdem als Initial für umfassende strukturelle Veränderungen
– beispielsweise in den Bereichen Gefahrenabwehr, Notfallmanagement,
Feuerwehr, Vorbeugender Brandschutz und Unternehmenskommunikation.

Zur konsequenten Neuausrichtung des Kommunikationsbereichs gehörten u.a.
die Anbindung der Kommunikationsabteilung an die Top-Management-Ebene
und die Entwicklung eines Integrierten Kommunikationsmanagements mit wirkungsvollen Krisen-PR-Mechanismen. Hierzu zählten beispielsweise definierte
Informations- und Meldewege, die Verfügbarkeit von "First-Response-Meldungen" sowie die Sicherstellung einer "One-Voice-Policy".

Das Krisen-PR-Konzept des Düsseldorfer Flughafens bezieht das betriebliche
Risikomanagement mit ein. Risiken werden unter Berücksichtigung operativer
und medialer Entwicklungsszenarien bewertet. Hieraus leiten die Kommunikationsverantwortlichen präventive Kommunikationsaktivitäten wie "Fact Sheets" und vorbereitete Frage-Antwort-Papiere ab. Die Krisenkommunikation beginnt damit zeitlich weit vor einem tatsächlichen Krisenfall und umfasst auch ein Issues Management System.

Eine umfassende Krisenprävention ist nur dann möglich, wenn bei der Unternehmensführung ein Krisenbewusstsein vorhanden ist. Übungen und so genannte "Rehearsals", in denen Einzelabläufe durchgespielt werden, sind Bestandteil dieser Vorbereitungen. Trotz aller präventiven Maßnahmen darf jedoch nicht vergessen werden, dass Krisenkommunikation nur dann erfolgreich
ist, wenn sie sich an unterschiedliche Krisensituationen anpassen kann und
wenn das operativ-taktische Krisenmanagement weitgehend funktioniert.

Über den Autor

Torsten Hiermann ist seit 1998 Pressesprecher und Leiter Unternehmenskommunikation der Flughafen Düsseldorf GmbH.



Torsten Hiermann

Langfassung

Die ausführliche Fallstudie mit zahlreichen Detailinformationen ist im folgenden Sammelband enthalten:

Frank Roselieb / Marion Dreher (Hrsg.),
Krisenmanagement in der Praxis:
Von erfolgreichen Krisenmanagern lernen,
Erich Schmidt Verlag, Berlin,
2008, 276 Seiten, EUR 49,95
ISBN 978-3-503-10090-3

| Inhalt | Bestellen |

Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
10. Jahrgang (2007), Ausgabe 9 (September)


Seitenanfang | Zurück | Drucken Drucken | Kontakt | Sitemap | Impressum

Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher
schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel.
© Frank Roselieb 1998-2012. Alle Rechte vorbehalten.
Internet:
www.krisennavigator.de | E-Mail: roselieb(at)krisennavigator.de

 
   

Aktueller Kongress

Österreichischer
Krisenkommunikationsgipfel

Donau-Universität Krems
20. Juni 2012

Aktuelle
Stellenangebote

Projektassistent (m/w)
Krisenkommunikation,
Krisenmanagement und
Krisentraining in Kiel

Berater (m/w)
Restructuring &
Finance in München
und Hamburg 

Spezialist (m/w)
Business Continuity
Management / MAN SE
in München

Rechtsanwalt (m/w)
Restrukturierung
Gesellschaftsrecht
in Frankfurt am Main

Aktuelle Lehrgänge

Zertifikatslehrgang
Krisenkommunikations-
manager/in (DGfKM)

04. bis 06. Juni 2012
in Köln

Zertifikatslehrgang
Restrukturierungs-
manager/in (DGfKM)

11. bis 13. Juni 2012
in Düsseldorf
27. bis 29. August 2012
in Berlin

  

Zertifikatslehrgang
Katastrophen-
manager/in (DGfKM)

Termine auf Anfrage (nur
öffentliche Einrichtungen)

Mobile Dienste

Bitte geben Sie direkt
www.krisenjournal.de bzw.
restrukturierungsjournal.de
in Ihr Smartphone ein.

Aktuelle Magazine

Direkt zu den
Fallstudien, Fachbeiträgen,
Buchtipps, Links etc.

Krisenmanagement
Krisendiagnose
Krisenkommunikation
Issues Management
Risikomanagement
Sicherheitsmanagement
Katastrophenmanagement

Ihren Beitrag
ergänzen? Kontakt

Aktueller Buchtipp 

Suchen Sie weitere
aktuelle Publikationen?
Institutsbibliothek

Soziale Netzwerke

Folgen Sie uns auf ...


www.facebook.com/
krisennavigator


www.twitter.com/
krisennavigator


https://plus.google.com/
101280635759197424200

Interviews
(Auswahl)

Krisenkommunikation
bei Katastrophen

(SWP)

Psychologie der
Krisenbwältigung

(ARD)

Repuations-
management von BP

(dapd)

Status des
Katastrophen-
managements

(Handelsblatt)

Krisenkommunikation
bei Stuttgart 21

(Blog)

Reputations-
management von BP

(detektor.fm)

Krisenkommunikation
von BP im Web 2.0

(Adzine)

Krisenkommunikation
des Bundespräsidenten

(Blog)

Krisenmanagement
bei Opel

(Tagesschau)

Krisenkommunikation
der Bahn

(W & S)

Krisenkommunikation
bei Restrukturierungen

(Focus)

Reputationsmanagement
von SAP

(Computerwoche)

Krisenkommunikation
der Bahn

(Tagesthemen)

Krisenkommunikation
der Bundesagentur
für Arbeit

(Spiegel)

Krisenmanagement der
Bundesregierung

(Tagesthemen)

Risikomanagement
in Unternehmen

(Fluter)

Krisenkommunikation
in Kriegszeiten

(Spiegel)

Stellungnahmen
(Auswahl)

Krisenkommunikation
der Ergo-Versicherung

(Welt)

Krisenmanagement
von Sony

(Stern)

Internationales
Krisenmanagement

(Wiener Zeitung)

Status des Auslands-
krisenmanagement

(FTD)

Katastrophen-
kommunikation in Japan

(HAZ)

Krisenkommunikation
bei AKW-Unfällen

(Bild)

Status des
Katastrophen-
managements

(n-tv)

Krisenkommunikation
bei Stuttgart 21

(Handelsblatt)

Krisenkommunikation
von Google

(W & V)

Krisenkommunikation
von BP

(Standard)

Status der
Krisenkommunikation

(FTD)

Krisenkommunikation
der Bahn

(Focus)

Krisenmanagement
bei Projektkrisen

(Spiegel)

Krisenkommunikation
der CDU

(Abendblatt)

Reputations-
management von BP

(Welt)

Krisenkommunikation
zu Griechenland

(Welt)

Krisenkommunikation
im Tourismus

(Tagesspiegel)

Krisenkommunikation
des Papstes

(N24)

Krisenmangement
der CDU

(Bild)

Krisenkommunikation
im Insolvenzfall

(CRN)

Krisenkommunikation
der HSH-Nordbank

(Welt)

Markenkrise
bei Opel

(Welt)

Krisenmanagement
in Unternehmen

(FTD)

Prozessbegleitende
Krisenkommunikation
(Litigation-PR)

(FTD)

Krisenkommunikation
im Internet

(Süddeutsche)

Krisenmanagement
der Bundesregierung

(Spiegel)

Reputationsmanagement
der Deutschen Bank

(Süddeutsche)

Status des
Risikomanagements

(FTD)

Bewältigung von
Produktrückrufen

(FTD)

Reputationsmanagement
von Unternehmen

(FTD)

Krisenprävention von
Unternehmen

(Welt)

Institutsportraits
(Auswahl)

"Krise als Beruf"
(Welt)

"Stell dir vor,
es ist Krise"

(Manager Magazin)

"Virtuelle Sanitäter"
(Welt am Sonntag)

   Deutsch   /  English  Letzte Aktualisierung: Freitag, 18. Mai 2012